Ein namenloser wandernder Filmerzähler reist Anfang der 1930er-Jahre mit seinen Rollen durch die deutsche Provinz. Mit dem Tonfilm ist er selbst zum Auslaufmodell geworden, dennoch versucht er weiterhin, Mittler zwischen Leinwand und Publikum zu sein. In einer Zeit großer Umbrüche sieht er sein Kino nicht bloß als Unterhaltung, sondern als Projektionsfläche kollektiver Sehnsüchte: Ein Ort der Magie, aber auch der ideologischen Fallstricke. (Florian Widegger)