Ein intensives Drama, tief verwurzelt im Leben einer orthodox-jüdischen Gemeinde in London: Als Ronit nach dem Tod ihres Vaters zurückkehrt, wird sie mit ihrer Vergangenheit und einer verbotenen Liebe zu Esti konfrontiert. Der Film zeichnet ein vielschichtiges Bild jüdischer Religiosität – zwischen Tradition, sozialem Druck und individueller Freiheit – und stellt die Frage, ob persönliches Begehren und religiöse Zugehörigkeit miteinander vereinbar sind. (Klaus Davidowicz)