Retrospektive: Ingeborg Bachmann on screen

Kaum eine andere Autorin hat die österreichische Nachkriegsliteratur so sehr geprägt wie Ingeborg Bachmann (1926–1973). Bis heute zeugen Werk und Persönlichkeit von großer Strahlkraft – überraschend gering sind allerdings die Spuren, die sie in der heimischen Filmlandschaft hinterlassen hat. Zu ihrem 100. Geburtstag folgen wir diesen dennoch – und vereinen darin nicht nur unterschiedliche Zugänge zu Leben und Schaffen, sondern versuchen auch nachzuvollziehen, wie sich das – im wahrsten Sinne des Wortes – »Nach«-Denken über Literatur im Film über die Jahrzehnte gewandelt hat. Als besonderes Highlight präsentieren wir dabei mit INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER ICH EINMAL WAR der preis- gekrönten Filmemacherin Regina Schilling eine sinnliche wie intellektuelle Annäherung aus heutiger Perspektive als Preview.