Academy Reel

– Studio Bankside – Derek Jarman, GB 1972; Musik: Coil. DCP (von Super 8), Farbe und sw, 7 min
– Journey to Avebury – Derek Jarman, GB 1973; Musik: Coil. DCP (von Super 8), Farbe, 10 min
– Tarot – Derek Jarman, GB 1973; Musik: Cylobe. DCP (von Super 8), Farbe, 8 min
– Sulphur – Derek Jarman, GB 1973; Musik: Cylobe. DCP (von Super 8), Farbe, 16 min
– Sloane Square, A Room of One's Own – Derek Jarman, GB 1974–76; Musik: Simon Fisher Turner. DCP (von Super 8), Farbe und sw, 9 min
– Duggie Fields at Home – Derek Jarman, GB 1974, DCP (von Super 8), Farbe, 3 min
– My Very Beautiful Movie – Derek Jarman, GB 1974; Musik: Simon Fisher Turner. DCP (von Super 8), Farbe und sw, 7 min
– Garden of Luxor – Derek Jarman, GB 1973; Musik: Nick Hudson. DCP (von Super 8), Farbe, 9 min

Dieser Querschnitt aus Jarmans frühen Arbeiten gibt einen Überblick über die entscheidende Entwicklungsphase, in der sich seine künstlerische Praxis dem Kino zuwandte, und spiegelt bereits seine lebenslange Faszination für Magie, Alchemie, Esoterik und Transgression wider. Ursprünglich als private Filme für (und von) Jarman und sein Umfeld geschaffen, verewigen diese ekstatischen Erkundungen des Super-8-Mediums die chaotischen Londoner Orte, an denen Jarman lebte und arbeitete, eine gespenstische Expedition zu Megalithen oder einen sonnendurchfluteten Aufenthalt auf Fire Island vor New York. In der Zusammenschau entsteht ein Porträt des Künstlers als (relativ) junger Mann, der in der Auseinandersetzung mit seinen Einflüssen – Jack Smith, Anger, Deren, Mekas, Cocteau, Brakhage – seine eigene außerordentliche Stimme und Vision entwickelt. (N.Y.)

06.04.
Filmmuseum
18:00