Distant Voices, Still Lives

Drama Musik

Erinnerungen an das Aufwachsen in Liverpool in den 1940ern und 1950ern: ein hypnotischer Sog schmerzlicher und beglückender Momente im Leben einer Arbeiterklasse-Großfamilie, zusammengehalten von der Kraft der Musik. Mit seinem ungewöhnlichen Erzählfluss und der erstaunlichen emotionalen Wirkung sorgte das autobiografisch inspirierte Langfilmdebüt von Terence Davies sogleich für Begeisterung, inzwischen ist es als ein Höhepunkt des britischen Kinos etabliert. In zwei mit einem Jahr Abstand gedrehten Episoden werden die schwierigen Weltkriegsjahre (Distant Voices) sowie der Aufbruch in der Nachkriegszeit (Still Lives) nach dem Tod des gewalttätigen Patriarchen (Pete Postlethwaites Durchbruchsrolle) beschrieben. Unvergesslich ist die poetische Präzision, mit der Davies seine Jugendzeit zum Leben erweckt, manchmal flüchtig wie Geistererscheinungen, dann wieder herzzerreißend direkt in seiner unbarmherzigen Wahrhaftigkeit. (C.H.)

Director: Terence Davies
Actors: Freda Dowie, Pete Postlethwaite, Angela Walsh, Lorraine Ashbourne, Dean Williams, Sally Davies, Susan Flanagan, Nathan Walsh, Michael Starke, Debi Jones, Vincent Maguire, Marie Jelliman, Antonia Mallen, Anne Dyson and Jean Boht
Chris Darwin, Andrew Schofield, Pauline Quirke, Carl Chase, Alan Bird, Matthew Long, Frances Dell, Roy Ford, Terry Melia, John Thomalla, John Carr, John Michie, Jeanette Moseley, Ina Clough, Bill Moores and George Moss
26.04.
Filmmuseum
20:30 OmdU Regiedebüts