Eine grelle Satire als ideales Schaufenster für Jerry Lewis’ anarchische Seite – und zugleich ein Schlüssel zum Verständnis seines Verhältnisses zu Dean Martin: Als Comic-Fanatiker, der selbst im Schlaf Superheldenfantasien auslebt, treibt Lewis seinen Körper an die Grenze der Kontrollierbarkeit. Martin fungiert dabei als (scheinbar) souveräner, cooler Gegenpol, während Tashlins Looney-Tunes-Vergangenheit in der Cartoon-artigen Inszenierung voll durchschlägt. Realität wird dehnbar und Gags gehorchen eigenen physikalischen Gesetzen. Im Kern somit auch ein Film übers Filmemachen. Lewis und Martin am Höhepunkt – kurz vor dem Ende. (Florian Widegger)