Der Film thematisiert die sogenannte »Aktion T4«, die systematische Ermordung von psychisch kranken Menschen und Menschen mit Behinderungen durch das nationalsozialistische Regime – ein Verbrechen, das noch vor dem Holocaust begann und lange aus der öffentlichen Erinnerung verdrängt blieb. Zwischen historischen Orten, Archivmaterial und heutigen Stimmen fragt der Film, wie Erinnerung entsteht und wen sie einschließt. Warum dauerte es so lange, bis den Opfern ein sichtbarer Platz im kollektiven Gedächtnis eingeräumt wurde? Die Kamera begleitet Debatten um Gedenkstätten, Debatten um Beteiligung und Anerkennung und zeigt Erinnerung als umkämpften Prozess.