Vom Sohn eines armen Eisenbahners zum Chef des Geheimdienstes der k.-u.-k.-Monarchie: Der fleißige wie pflichtbewusste Alfred Redl macht eine steile Karriere – und verstrickt sich dabei immer tiefer in einem Netz aus Intrigen und Abhängigkeiten, aus dem er keinen Ausweg findet. Szabós großartig besetzter Film zeichnet ein präzises Bild der letzten Jahre der Donaumonarchie und eines Mannes, der glaubt, sein Schicksal kontrollieren zu können. (Florian Widegger)