Ein Schloss im Marchfeld: Über ihre unterschiedlichen Lebensstandpunkte verstricken sich der Literat Petrik und der geschäftstüchtige Mehlmann in Diskussionen über den Status quo in Österreich. Lhotsky nimmt Anleihen von Resnais, Fellini und Antonioni, macht daraus aber ein Kunstwerk sui generis und findet stets (sinn-)bildliche Entsprechungen. »Spielt’s Wirklichkeit, Kinder!« – die Aufforderung am Schluss ist durchaus als Wunsch nach mehr Realismus im Kino selbst gemeint. (Florian Widegger)