The Dirty Dozen

Action Abenteuer Kriegsfilm

Lee Marvin als US-Offizier, der 1944 zwölf Schwerverbrecher (die Traumbesetzung reicht von John Cassavetes bis Donald Sutherland) für ein Himmelfahrtskommando ausbilden soll. Indem er ein Weltkriegsspektakel mit dem skeptischen Blick der Vietnamkriegs-Ära zynisch zuspitzte, traf Robert Aldrichs antiautoritärer, zersetzender Zorn den Nerv des Zeitgeists wie eine Bombe – auf den Punkt gebracht von Robert Jeffersons (gespielt von Football-Legende Jim Brown) berüchtigtem Himmelfahrts-Lauf im Finale, der bejubelt wurde, wiewohl er den Holocaust und die Napalm-Angriffe der US-Streitkräfte evoziert. Es ist der Höhepunkt einer damals kontrovers kritisierten und extrem erfolgreichen Demontage des Kriegsfilms aus dem Geiste des Nonkonformismus: Gerade durch die packende Inszenierung unterstreicht Aldrich das Entmenschlichende des Kriegs. Claude Chabrol nannte den Film "ein vehement antimilitaristisches Traktat (Mörder in Friedenszeiten sind die besten Soldaten und umgekehrt)." (C.H.)Einführung von Christoph Huber am 30.10.2026Courtesy Cinémathèque suisse 

Director: Robert Aldrich
Actors: Lee Marvin, Ernest Borgnine, Charles Bronson, Jim Brown, John Cassavetes, Richard Jaeckel, George Kennedy, Trini López, Ralph Meeker, Robert Ryan, Telly Savalas, Donald Sutherland, Clint Walker, Robert Webber and Tom Busby
Ben Carruthers, Stuart Cooper, Robert Phillips, Colin Maitland, Al Mancini, George Roubicek, Thick Wilson, Dora Reisser, Michael Anthony, Leo Britt, Alan Chuntz, Gary Files, Judith Furse, Hal Galili, Romo Gorrara, Willoughby Gray, Gerard Heinz, John G. Heller, George Hilsdon, John Hollis, Alf Joint, Juba Kennerley, Hildegard Knef, Ann Lancaster, Richard Marner, Dick Miller, Lionel Murton, Suzanne Owens-Duval, Mike Reid, Terry Richards, Frederick Schiller, Richard Shaw, Warren Stanhope, Hedger Wallace, Theodore Wilhelm, Rocky Taylor, Burnell Tucker, Vicki Woolf, Michael Segal, Gerry Crampton and Jack Carter